Werkstücke wiederholbar positionieren. Anschlagpunkte und Haltefunktion getrennt planen.
Für wiederkehrende Teile legen Sie Kanten- und Winkelbezüge vor den Spannpunkten fest. Sie beziehen Varianten, Einlegen und Entnehmen ein; die Ausgangslage bleibt vom späteren Maßnachweis des geschweißten Bauteils getrennt.
- Gewünschte Wiederholaufgabe
- Bezugspunkte und geforderte Lage in einer Werkstückskizze benennen
- Zuordnung von Anschlag und Tisch
Bezugspunkte, Anschläge und Befestigung gehören zu einer dokumentierten wiederholbaren Aufspannung.
Was macht eine Aufspannung wiederholbar statt nur fest?
Wiederholung braucht definierte Bezugspunkte, an denen jedes Werkstück dieselbe vorgesehene Lage erhält. Anschläge positionieren; Spannmittel halten die zugeordnete Lage. Eine große Zahl von Zwingen ersetzt fehlende Bezüge nicht. Auch Entnahme, nächste Einlage und Erreichbarkeit der Naht gehören zur Wiederholaufgabe. Die Lage vor der Arbeit beweist dabei keine Maßhaltigkeit des fertigen Bauteils.
- Gewünschte Wiederholaufgabe
- Bezugspunkte und geforderte Lage in einer Werkstückskizze benennen
- Zuordnung von Anschlag und Tisch
Wird dieselbe Bezugslage wiederholt oder nur irgendwie festgespannt?
Anschläge und Winkel legen die vorgesehene Position fest. Die Auswahl trennt diese Bezugsfunktion von der Haltefunktion der Zwingen und von der späteren Maßhaltigkeit.
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Ihre Situation: Eine wiederkehrende Kante hat einen eindeutigen Bezug.
Die dafür nötigen Anschlagpunkte gezielt ausstatten.
Zusätzliche Zwingen ersetzen keinen fehlenden Lagebezug.
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Ihre Situation: Mehrere verwandte Varianten nutzen unterschiedliche Bezugslagen.
Feste und veränderbare Positionen getrennt planen.
Eine einzige unveränderte Anschlaglage muss nicht jede Variante abdecken.
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Ihre Situation: Die Lage passt, das fertige Bauteil weicht trotzdem ab.
Den Schweiß- und Verzugseinfluss getrennt untersuchen.
Einlageposition und Endmaß sind unterschiedliche Aussagen.