WIG-Ausstattung für Ihren Einstieg eingrenzen. Vom Werkstoff zum passenden Lernschritt.
Sie möchten WIG lernen oder Ihr erstes Gerät auswählen? Der Ratgeber ordnet Stromart, Zündung und Ausstattung anhand Ihres Materials. Herstellerquellen und konkrete Auswahlfälle helfen, Lernbedarf und Gerätekauf getrennt zu entscheiden.
- Stromart passend einordnen
- Ausstattung mitdenken
- Lernbedarf berücksichtigen
Material, Anschluss und Lernbedarf einordnen. Die WIG-Vorbelegung können Sie im Finder ändern.
Welches WIG-Gerät braucht ein Einsteiger?
Für den Einstieg mit Stahl oder austenitischem Edelstahl ist WIG DC die passende Vergleichskategorie. Ist übliches WIG-Schweißen von Aluminium fest eingeplant, vergleichen Sie AC/DC-Ausführungen. HF oder Liftarc beschreibt die Zündung, nicht die Stromart: Ein DC-Gerät kann beide Zündarten besitzen und trotzdem keine AC-Funktion anbieten.
- Werkstoff und erste Übungsaufgabe bestimmen die benötigten Funktionen.
- Brenneranschluss, Gasversorgung und Lieferumfang vor dem Gerätepreis klären.
- Unterweisung, Arbeitsplatz und geeignete Übungsstücke gehören zum Einstiegsbudget.
Brauche ich beim ersten WIG-Gerät AC/DC, HF oder zunächst nur DC?
Stromart und Zündart sind zwei unabhängige Auswahlachsen. Für übliche WIG-Aufgaben an Stahl oder austenitischem Edelstahl ist DC die relevante Vergleichsrichtung. Für übliches WIG-Schweißen von Aluminium kommt AC und damit eine entsprechend belegte AC/DC-Ausführung hinzu. HF bezeichnet eine berührungslose Zündmöglichkeit; Liftarc setzt eine kontrollierte Kontaktzündung voraus. Ein DC-Gerät mit HF wird dadurch nicht zu einem AC-Gerät.
Brauchen Sie für den WIG-Einstieg zuerst ein Gerät oder eine angeleitete Übung?
Dieser Einstieg ordnet Lernziel, Werkstoff und vorhandenen Zugang zu einer WIG-Ausstattung. Er hilft Ihnen, einen sinnvollen ersten Schritt zu wählen, bevor Komfortfunktionen oder ein umfangreiches Geräteset das Budget bestimmen.
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Ihre Situation: Sie haben noch keine betreute WIG-Praxis und möchten zunächst herausfinden, ob Ihnen Brenner- und Zusatzführung liegen.
Eine passende angeleitete Übung vor die große Anschaffung setzen.
Am betreuten Übungsplatz wird der tatsächliche Lernbedarf sichtbar. Eine umfangreiche eigene Ausstattung beantwortet noch nicht, welche Handgriffe und Rückmeldungen Ihnen für den Einstieg fehlen.
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Ihre Situation: Der erste Werkstoff und eine begrenzte Übungsaufgabe stehen fest; ein eigener Arbeitsplatz ist vorbereitet.
Die zugehörige WIG-Stromart und den vollständigen Übungsaufbau vergleichen.
Das Geräteprofil folgt der festgelegten Aufgabe. Ein zusätzlicher Aluminiumwunsch verändert die AC-Anforderung; eine besonders lange Funktionsliste allein vergrößert den Nutzen des ersten Übungsaufbaus nicht.
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Ihre Situation: Ein geeignetes WIG-Gerät ist über Kurs oder Werkstatt bereits zugänglich, nur eine einzelne Funktion oder ein Zubehörteil fehlt.
Die konkrete Lücke klären und das vorhandene Lernsystem weiterverwenden.
Die nächste Verbesserung kann Einweisung, passendes Zubehör oder ein besser abgegrenztes Übungsziel sein. Ein zweites vollständiges Geräteset würde diesen Engpass möglicherweise gar nicht lösen.
Ihr erstes Lernprojekt gibt der WIG-Auswahl Richtung.
Vielleicht möchten Sie saubere Sichtnähte an kleinen Werkstücken üben, vielleicht steht bereits ein bestimmtes Material fest. Für beide Fälle lohnt es sich, den ersten Kauf enger zu definieren. Ein Funktionspaket allein erklärt weder, ob die Stromquelle zum Werkstoff passt, noch wie Sie das Verfahren praktisch erlernen. Diese Seite hilft, diese Entscheidungen voneinander zu unterscheiden.
Für Stahl und Edelstahl ist WIG DC eine Vergleichskategorie. Für übliches WIG-Aluminium muss die passende AC/DC-Ausführung belegt sein. Lernbedarf und kompletter Prozessaufbau bleiben zusätzliche Entscheidungen.
Erstausstattung rechnen
Ein kleines, klar umrissenes Vorhaben verbindet Lernziel und Ausstattungsbedarf. Fachliche Begleitung hilft bei den nächsten Übungsschritten.
DC und AC/DC nach dem Werkstoff auswählen
Die Auswahl beginnt mit Ihrem Material. Danach folgt die belegte Geräteausführung.
Die Bezeichnung WIG sagt noch nicht, welche Stromarten ein Gerät bereitstellt. Fronius beschreibt Gleichstrom, kurz DC, für Stahl und Chrom-Nickel-Werkstoffe. Beim üblichen WIG-Schweißen von Aluminium wird Wechselstrom, kurz AC, zur Behandlung der Oxidschicht eingesetzt. Für eine Aluminium-Auswahl ist deshalb die belegte AC/DC-Variante ein wichtiger Prüfpunkt.
Wenn Aluminium nur eine mögliche spätere Idee ist, halten Sie dies getrennt vom ersten Lernprojekt fest. Lassen Sie sich zeigen, welche Variante welche Anforderungen abdeckt und was die zusätzliche Ausstattung kostet. Eine nicht dokumentierte AC-Funktion bleibt unbekannt. Auch ein Multiprozessgerät mit WIG-Funktion liefert keinen automatischen Nachweis für AC/DC.
| Ihr Ausgangspunkt | Zentraler Prüfpunkt |
|---|---|
| Stahl oder Edelstahl | Dokumentierte DC-Ausführung und passende Konfiguration |
| Aluminium | Belegte AC/DC-Ausführung und Werkstoffabstimmung |
| Material noch offen | Werkstoff zuerst bestimmen; Auswahl bleibt vorläufig |
Zündung und Prozessausstattung einzeln prüfen
HF und Liftarc sind zwei unterschiedliche Zündarten. Die Picotig-Anleitung beschreibt HF als berührungslosen Start mit Hochspannungsimpulsen. Bei Liftarc wird die Elektrode zum Start am Werkstück angesetzt und anschließend angehoben. Diese Funktionsbeschreibung ist keine vollständige Bedienanweisung. Prüfen Sie Zündart, Brennersteuerung und zulässigen Einsatz in der Anleitung der konkreten Variante; im Vergleich unten bieten beide Geräte HF und Liftarc.
Zum Prozessaufbau gehören ein passender Brenner, eine Werkstückleitung, abgestimmte Elektroden und Zusätze sowie die geeignete Gasversorgung. Bei WIG wird der Zusatz getrennt von der nicht abschmelzenden Wolframelektrode zugeführt. Was davon zum Angebot gehört, muss der Lieferumfang belegen. Vorhandene Teile werden erst nach Kompatibilitätsprüfung als nutzbar eingeordnet.
Stromart und Startart müssen getrennt im Angebot stehen. WIG DC mit HF bleibt ein DC-Verfahren; ein Multiprozessgerät mit WIG-Liftarc erhält dadurch keine AC-Funktion. Ebenfalls getrennt zu prüfen sind Brennertaster, mögliche Fernregelung und die Steckverbindung. Eine gleich aussehende Kupplung oder ein ähnlicher Brennername ist kein Kompatibilitätsbeleg.
Ein überschaubares Vorhaben hilft, Material, Stromart und benötigte Lernbegleitung für den WIG-Einstieg einzuordnen.
Ihr geplantes Werkstück führt die Fragen zu Handhabung, Prozessausstattung und dem nächsten angeleiteten Übungsschritt.
Das erste Lernprojekt bewusst begrenzen
Ein erstes WIG-Lernprojekt wird überschaubar, wenn Werkstoff, Werkstückform und gewünschte Verbindung feststehen. Damit bekommt eine praktische Einweisung ein konkretes Ziel: Sie möchten beispielsweise Brennerführung und separat eingebrachten Zusatz an einer geeigneten Übungsaufgabe kennenlernen. Die Kaufvorbereitung fragt anschließend, ob Sie dafür Zugang zu einer betreuten Ausstattung haben oder einen eigenen Aufbau benötigen. Gerätebesitz und Lernfortschritt sind zwei getrennte Planungsgrößen.
Trennen Sie beim Kursvergleich Demonstration, eigene Übungszeit und Rückmeldung zur eigenen Ausführung. Zuschauen kann eine Bedienfolge verständlich machen; für das eigene Arbeiten brauchen Sie Gelegenheit, die Handhabung betreut auszuprobieren und Fragen zur beobachteten Ausführung zu stellen. Wählen Sie einen Kurs deshalb nach dem beschriebenen Übungsinhalt und der vorhandenen Ausstattung. Eine automatische Bedienhilfe am Gerät ersetzt diese praktische Rückmeldung nicht.
Nach der ersten begleiteten Übung lässt sich der Beschaffungsbedarf oft enger formulieren: Fehlt eine geeignete Stromart, eine passende Brennerausstattung oder zunächst nur weitere betreute Praxis? Halten Sie genau diesen Engpass fest und vergleichen Sie dafür vollständige Angebote. Tragende Konstruktionen, Fahrzeugteile und andere sicherheitsrelevante Vorhaben bleiben außerhalb dieses Lernprojekts und benötigen ihre eigene fachliche Planung und Beurteilung.
Starten Sie mit dem WIG-Bedarf, den Sie wirklich haben.
Möchten Sie angeleitet üben, eine eigene Ausstattung vergleichen oder einen vorhandenen Brenner ergänzen? Ihr Lernstand und Ihre ersten Werkstücke geben der Auswahl eine klare Richtung.
- Praxiserfahrung und Lernziel
- Werkstoff und benötigte Stromart
- Gerät, Schulung oder Brenner als nächster Schritt
Einsteigergerät ist keine technische Geräteklasse
Der Begriff Einsteiger richtet sich an eine Erfahrungssituation. Er legt keinen verlässlichen Leistungsbereich fest. Prüfen Sie bei jedem Kandidaten, wie sich der Arbeitsbereich einstellen lässt und ob die dokumentierte Einschaltdauer zu den vorgesehenen Übungs- und späteren Arbeitsphasen passt. Dünne Werkstücke und längere Nähte stellen unterschiedliche Fragen an die Auswahl.
Der vorhandene Anschluss bleibt ebenfalls zu prüfen. Aus 230 V folgt keine allgemeine Eignung für jede Steckdose. Halten Sie Gerätevariante, Anleitung und Anschlussbedingungen bereit. Wenn Ihr Material oder Stromanschluss noch unbekannt ist, behandelt der Finder die Auswahl als offen, statt einen Gerätepreis zum entscheidenden Kriterium zu machen.
Die beiden belegten WIG-Ausführungen erlauben einen konkreten Vergleichspunkt: Die Picotig 180 puls DC 5P erreicht laut Anleitung bei 60 % ED 170 A, die Tetrix XQ 230 AC/DC-Ausführung 200 A. Das erklärt einen Leistungsunterschied, bestimmt aber noch nicht den Strom für eine Übungsnaht. Beurteilen Sie die zusätzliche Leistung nur zusammen mit einer tatsächlich vorgesehenen Aufgabe.
- Werkstoff und erste Aufgabe klar beschreiben.
- Stromart und Zündung im Datenblatt belegen.
- Anschluss und Arbeitszyklus mit der konkreten Variante abgleichen.
Rauchschutz und Budget von Anfang an berücksichtigen
Den vollständigen Einstieg kalkulierenEin ruhiger wirkender WIG-Prozess ist kein Nachweis geringer Gefährdung. Die DGUV beschreibt auch beim WIG-Schweißen entstehende Partikel und Gase. Welche Maßnahmen für Ihren Arbeitsplatz geeignet sind, muss anhand von Verfahren, Werkstoff und Umgebung beurteilt werden. Der Helm allein beantwortet diese Frage nicht.
Planen Sie das verfügbare Budget für Stromquelle, Prozessausstattung, Lernangebot und Arbeitsplatz zusammen. Der günstigste Gerätepreis kann einen großen ungeklärten Restbedarf verdecken. Die Vergleichstabelle liefert belegte Gerätefunktionen; Zubehörposten ohne bestätigten Lieferumfang bleiben zusätzlich zu prüfen. Im Finder verbinden Sie diese technische Vorauswahl mit Ihrer konkreten Erstausstattung.
Welche Frage steht Ihrem WIG-Einstieg noch im Weg?
Der Einstieg umfasst zwei Aufgaben: eine belegte Geräteausführung finden und das praktische Lernen vorbereiten. Die Antworten ordnen beides getrennt ein.
Material & StromartBrauche ich als Einsteiger grundsätzlich AC/DC?
Die Erfahrung allein entscheidet das nicht. Für Stahl und Edelstahl ist DC eine sinnvolle Vergleichskategorie. Für übliches WIG-Schweißen von Aluminium ist die passende AC/DC-Ausführung zu belegen. Material und geplante Aufgaben bestimmen, welche Variante geprüft werden muss.
Funktionen der VarianteIst eine WIG-Funktion im Multiprozessgerät ausreichend?
Das lässt sich aus dem Verfahrensnamen nicht bestimmen. Prüfen Sie Stromart, Zündung, Brenneranschluss und Bedienfunktionen der genauen Variante. Eine grundlegende DC-WIG-Funktion belegt beispielsweise keine AC/DC-Ausstattung für Aluminium.
ProzessaufbauSind Brenner und Gasversorgung immer im Set enthalten?
Ein Set-Name belegt keinen Lieferumfang. Kontrollieren Sie die konkreten Artikelnummern und alle aufgeführten Teile. Gasversorgung, Zubehör und vorhandene Komponenten müssen auf Eignung und Kompatibilität geprüft werden; fehlende Angaben bleiben offen.
Begleitetes LernenWas sollte ich vor einer WIG-Einweisung bereits klären?
Bringen Sie einen bekannten Werkstoff, das gewünschte Nahtziel und Fragen zur Geräteausstattung mit. Der Finder ordnet diese Kaufvorbereitung. Handfertigkeit, geeignete Übungen und die Beurteilung einer Naht gehören anschließend in die praktische Einweisung. Für sicherheitsrelevante Aufgaben bleibt eine gesonderte Fachklärung erforderlich.
Die erste Aufgabe verbindet Material, Handhabung und fachliche Rückmeldung. Klären Sie Lernbegleitung und vollständige Prozessausstattung vor dem Einstieg.
DC und AC/DC an zwei belegten Ausführungen vergleichen
Die beiden EWM-Ausführungen zeigen den Unterschied zwischen Stromart, Zündung und Leistung. Sie wurden nach zugänglichen Herstellerunterlagen ausgewählt; daraus folgt keine Empfehlung als günstigste oder beste Einsteigergeräte. WIG-Leistungswerte gelten bei 230 V, 40 °C und einem Zehn-Minuten-Zyklus.
| Exakte Ausführung | Stromart und Zündung | Netz laut Hersteller | WIG-Strombereich | Maximalstrom / ED | Strom bei 60 % / 100 % ED |
|---|---|---|---|---|---|
| EWM Picotig 180 puls DC 5P | DC, Puls; HF und Liftarc | 1 × 230 V; 1 × 16 A | 5–180 A | 180 A / 40 % | 170 A / 150 A |
| EWM Tetrix XQ 230 puls AC/DC Comfort 3.0 8POL | AC/DC, Puls; HF und Liftarc | 1 × 230 V; 1 × 16 A | 3–230 A | 230 A / 40 % | 200 A / 170 A |
- Picotig-Beleg: Anleitung 099-002068-EW500 vom 25.06.2025, § 8.1.1, Seite 67; HF/Liftarc in § 5.2.4.1–2, Seite 31. Tetrix-Beleg: 099-005630-EW500 vom 09.07.2025, § 8.2.2.1, Seite 57; AC/DC und Zündung in § 3.1, Seite 13. Abgerufen am 7.10.2026.
- Beide Kandidaten besitzen HF und Liftarc. Die zusätzliche AC-Funktion der Tetrix-Ausführung ist ein eigener Unterschied und kann nicht aus der Zündart abgeleitet werden.
- Ein niedriger Mindeststrom ist eine Datenangabe, kein Nachweis der Nahtqualität an einem bestimmten dünnen Blech. Brennerbedienung und Anschlüsse sind an der konkreten Variante und dem vorgesehenen Zubehör abzugleichen.
- Herstellerdaten ersetzen keine Prüfung des vorhandenen Stromkreises. Preise, Lieferbarkeit, kompletter Lieferumfang und eigene Handhabungserfahrungen sind nicht Bestandteil dieses Vergleichs.
Welcher WIG-Einstieg passt zu Ihrer ersten Aufgabe?
Für Ihren WIG-Einstieg stellen redaktionelle Planungsbeispiele unterschiedliche Lernaufgaben und Werkstoffe gegenüber. Sie beschreiben Entscheidungen vor dem Einstieg, keine selbst durchgeführten WIG-Versuche.
redaktionelle Planungsbeispiele · keine eigenen SchweißversucheStahl lernen, Aluminium noch nicht vorgesehen
Die erste Aufgabe sind kurze Übungsnähte an bekanntem unlegiertem Stahl. Aluminium ist derzeit kein konkretes Projekt.
- Auswahlrichtung
- Beginnen Sie den Vergleich bei WIG DC und bewerten Sie Zündung, Brennerbedienung und Schulungszugang. AC/DC kann zunächst als gesonderte Zukunftsoption behandelt werden.
- Begründung
- Die zusätzliche Stromart beantwortet keine Lernfrage, solange sie für das geplante Material nicht gebraucht wird. Das Einstiegsbudget muss auch passende Prozessausstattung und praktische Unterweisung tragen.
Vor der Beschaffung klären
- Werkstoff und Übungsziel schriftlich festlegen.
- Brenneranschluss und Bedienart der exakten Ausführung nachweisen.
- Gerät, Gasversorgung, Übungsbedarf und Lernangebot zusammen rechnen.
Bedarfsszenario ohne durchgeführte Schweißübung; kein Urteil über den Preis eines konkreten Geräts.
Stahl und Aluminium sind feste Aufgaben
Neben Stahlübungen sind Bauteile aus einer bekannten Aluminiumlegierung verbindlich geplant.
- Auswahlrichtung
- Vergleichen Sie eine dokumentierte AC/DC-Ausführung mit der erforderlichen Aluminium-Ausstattung und einem passenden Lernangebot.
- Begründung
- Die Picotig-DC-Zeile und die Tetrix-AC/DC-Zeile unterscheiden sich bereits in der Stromart. Eine zusätzliche HF-Zündung würde die fehlende AC-Funktion eines DC-Geräts nicht ersetzen.
Vor der Beschaffung klären
- Legierung, Bauteilform und Anforderungen des Aluminiumprojekts erfassen.
- AC-Betrieb und Brennerkonfiguration aus der richtigen Anleitung übernehmen.
- Zusätze, Elektroden und Gas für die vorgesehene Anwendung separat prüfen.
Funktionsvergleich aus Herstellerdaten; keine gefertigte Aluminiumnaht und keine Ausführungsfreigabe.
Vorhandenes Multiprozessgerät mit WIG-Liftarc
Ein MIG/MAG-Gerät besitzt laut Anleitung zusätzlich WIG-Liftarc. Ein WIG-Brenner wurde bislang nicht mitgeliefert.
- Auswahlrichtung
- Erfassen Sie zuerst die belegte Stromart, nötige Brenner- und Gasbedienung sowie die fehlenden Teile. Vergleichen Sie diesen Aufbau anschließend mit einem eigenständigen WIG-Gerät.
- Begründung
- Liftarc beschreibt einen Kontaktstart. Der Nebenprozess kann eine andere Bedienung und Ausstattung verlangen als ein Gerät mit separater HF-Funktion; die Aufschrift WIG ist noch kein vollständiges WIG-Paket.
Vor der Beschaffung klären
- Nebenverfahren in der Anleitung nachlesen, nicht aus dem Produktnamen ableiten.
- Brenner, Gasführung und Bedienablauf vom Hersteller bestätigen lassen.
- Bestandsnutzung gegen vollständig angebotene WIG-Ausstattung rechnen.
Das Picomig-Handbuch belegt WIG-Liftarc als Nebenverfahren; eine Umrüstung wurde hier nicht praktisch erprobt.
Ein geplantes Lernprojekt für kurze WIG-Nähte
Dieses Lehrbeispiel macht den Lernbedarf konkret: Zwei neue, dokumentierte Stahlblechstücke sollen in einer angeleiteten Übung eine kurze Stoßnaht erhalten. Das Beispiel wurde von Schweißjuwel nicht ausgeführt und beschreibt keine geprüfte Schweißanweisung.
Ein beobachtbares Lernziel setzen
Ziel ist, Brennerführung und getrennte Zusatzführung an einer kurzen Verbindung zu verstehen. Halten Sie vorab fest, welche Handbewegung und welcher Start in der Übung betrachtet werden sollen.
Eine dokumentierte Startart wählen
Besprechen Sie HF und Liftarc anhand der Geräteanleitung. Die Lehrperson entscheidet, welche Funktion im konkreten Umfeld und für den Lernstand eingesetzt wird.
Den Ablauf nachvollziehbar festhalten
Notieren Sie Gerät und Variante, verwendete Materialien sowie die von der Lehrperson gesetzten Parameter. So ist später erkennbar, welche Bedingungen verändert wurden; Werte werden nicht auf andere Bauteile übertragen.
Beobachtung von Bewertung trennen
Dokumentieren Sie Start, Unterbrechungen, Zusatzführung und sichtbare Auffälligkeiten. Ein Foto kann diese Beobachtungen ergänzen, belegt aber weder innere Nahtqualität noch Tragfähigkeit. Die Rückmeldung der Lehrperson bestimmt die nächste Übung.
Geplantes redaktionelles Lehrbeispiel, kein eigener Praxistest. Die KI-generierten Bilder zeigen Themenmotive und sind kein Nachweis einer durchgeführten Übung.
Was brauchen Sie neben Ihrer ersten WIG-Stromquelle?
Erfassen Sie Brenner, Gasversorgung, passende Elektroden und Zusätze als eigene Position. Für den Einstieg gehört auch die praktische Einweisung in die Planung. Ein späterer Aluminiumwunsch darf als Erweiterung berücksichtigt werden, ohne den Bedarf des ersten Lernprojekts mit einer unbekannten AC/DC-Ausführung zu vermischen.
Stromquelle, Prozessaufbau und Einweisung gehören in dieselbe Vorbereitung.
Die WIG-Erstausstattung vollständig planen
Setzen Sie Ihre tatsächlichen Angebotsbeträge ein. Nicht ausgefüllte Positionen werden mit 0 € addiert; fehlende Angaben zu Schulung oder Zubehör bleiben dadurch weiterhin offen.
Notieren Sie die Anforderungen des kleinen Projekts und die Fragen, die Sie beim angeleiteten Lernen klären möchten.
Die gewünschte Form verbindet Materialwahl, Ausstattung und Handhabung mit einer konkreten Aufgabe für Ihren WIG-Einstieg.
Grundlagen für WIG-Stromart, Lernweg und Rauchschutz
Fronius erläutert die Verfahrens- und Stromartgrundlagen. Die EWM-Anleitungen belegen HF/Liftarc und die Daten der exakt bezeichneten DC- und AC/DC-Geräte; die Picomig-Anleitung ergänzt den Nebenprozess-Fall. Die DGUV behandelt Gefahrstoffe beim WIG-Schweißen. Das Lernprojekt ist ein geplanter redaktioneller Aufbau, kein ausgeführter Test. Eine benannte fachliche Prüfung und praktische Unterweisung werden damit nicht behauptet.
Das WIG-Foto ist eine KI-generierte Illustration. Die Lernbilder erklären Auswahlfragen; eine praktische Schulung ist damit nicht dokumentiert. Wie wir Verfahrenswissen einordnen
- Prozess verstehenWIG-Schweißen: Verfahren und Prozessaufbau
Grundlage für Wolframelektrode, getrennten Zusatz und praktische Fertigkeitsanforderung.
Fronius · Abgerufen am 07.10.2026 - Stromart unterscheidenWIG-Sonderfunktionen: DC und AC unterscheiden
Herstellererklärung zur Stromart. Die Merkmale der konkreten Ausführung bleiben gesondert zu belegen.
Fronius · Abgerufen am 07.10.2026 - Arbeitsplatz beurteilenFBHM-135: Gefahrstoffe beim WIG-Schweißen
Fassung vom 21.7.2023; fachliche Grundlage für die gesonderte Rauch- und Gasbeurteilung.
DGUV · Abgerufen am 07.10.2026 - Anschluss zuordnenPicotig 180/220 puls DC 5P: Zündarten und Leistungsdaten
Stand 25.06.2025; § 5.2.4.1–2, Seite 31: HF/Liftarc; § 8.1.1, Seite 67: Picotig 180 bei 230 V.
EWM · Abgerufen am 07.10.2026 - EWMTetrix XQ 230: AC/DC-Ausführung Comfort 3.0 8POL
Stand 09.07.2025; § 3.1, Seite 13: Stromart/Zündung; § 8.2.2.1, Seite 57: technische Daten der 230-V-AC/DC-Ausführung.
EWM · Abgerufen am 07.10.2026 - EWMPicomig 180 puls TKG: WIG-Liftarc als Nebenverfahren
Stand 10.10.2023; § 3.1, Seite 12: belegter Nebenprozess für das Multiprozess-Beispiel. Kein Nachweis eines enthaltenen WIG-Brenners.
EWM · Abgerufen am 07.10.2026
Das erste WIG-Lernprojekt konkret beschreiben
Halten Sie Werkstoff, Nahtziel und benötigte Stromart fest. Vergleichen Sie anschließend Zündung, Brenneranschluss und Lieferumfang der genauen Kandidaten. Besprechen Sie den Lernweg mit einer geeigneten Schulung oder Fachberatung, bevor aus der Kaufentscheidung ein Arbeitsauftrag wird.
Meine WIG-Erstausstattung einordnenWerkstoff und Arbeitsplatz für den WIG-Einstieg
WIG-Zündung
HF- oder Kontaktzündung: WIG-Ausführungen vergleichen
Den Lernrahmen ergänzenWIG-Aluminium-AC-Umfang
WIG-Aluminium: Welcher AC-Parameterumfang ist belegt?
Den Lernrahmen ergänzenÜbungsproben dokumentieren
Schweißübungsproben dokumentieren: Lernziel und Beobachtung festhalten
Den Lernrahmen ergänzenZwei Lernaufgaben und drei gedachte Funktionspakete
Redaktioneller Lesefall · schematische Annahmen · kein eigener Praxistest
Für die erste Stahlaufgabe liegen A und B in der beschriebenen DC-Vergleichskategorie. Der Unterschied zwischen beiden Paketen betrifft hier den Zündablauf. Paket C erweitert zusätzlich die verfügbare Stromart, ohne dass diese Erweiterung für den ersten Werkstoff bereits benötigt wird.
Für das später fest eingeplante Aluminiumprojekt bleibt in diesem vereinfachten Funktionsraster nur C als Kandidat mit ausdrücklich vorhandener AC-Funktion. B darf trotz HF nicht an diese Stelle gesetzt werden. Ob ein Aufpreis sinnvoll ist, hängt nun an der Verbindlichkeit des zweiten Lernprojekts und am vollständigen Lieferumfang.
Ergebnis des Beispiels
Die erste Entscheidung lautet DC oder zusätzlich AC, die zweite Liftarc oder HF. Das getrennte Raster verhindert den Kauf einer ungeeigneten Stromart wegen einer attraktiven Zündfunktion.
Was die Quellen hierzu belegen
Fronius beschreibt den WIG-Prozess mit nicht abschmelzender Wolframelektrode, Schutzgas und getrennt zugeführtem Zusatz als eigenständige Prozessmerkmale.
Fronius: WIG-Schweißen: Verfahren und ProzessaufbauFronius ordnet übliche Stahl- und Chrom-Nickel-Aufgaben der DC-Funktion zu und erklärt die AC-Polaritätswechsel für die Aluminiumaufgabe getrennt davon.
Fronius: WIG-Sonderfunktionen: DC und AC unterscheidenDie Betriebsanleitung der angegebenen Picotig-DC-Ausführung behandelt HF- und Liftarc-Zündung innerhalb eines DC-Gerätes. Zündart und verfügbare Stromart sind deshalb getrennt zu lesen.
EWM: Picotig 180/220 puls DC 5P: Zündarten und Leistungsdaten
Geltungsbereich: Die Funktionspakete sind Lern- und Beschaffungsbeispiele. Sie enthalten keine Herstellerempfehlung, keine Materialstärkenfreigabe und keine Anleitung für den ersten Lichtbogen. Einweisung, geeigneter Arbeitsplatz und aufgabengerechte Ausstattung bleiben erforderlich.
Halten Sie Ihre Beobachtungen und offenen Fragen fest. Angeführte Eigenschaften und fachliche Rückmeldung geben dem nächsten Lernschritt eine Grundlage.
Ihr nächster WIG-Schritt kann Gerät, Brenner oder Praxis sein.
Für den Einstieg zählen nicht allein die Funktionen auf dem Datenblatt. Entscheiden Sie, ob Sie Ausstattung beschaffen oder praktische Erfahrung aufbauen möchten, und ordnen Sie Werkstoff und vorhandenen Bestand dazu ein.
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Den nächsten Schritt wählen
Starten Sie mit einem WIG-Gerät, einer praktischen Schulung oder einem passenden Brenner. Ihr Erfahrungsstand und das Budget helfen, diesen Bedarf einzugrenzen.
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Die Ausführung konkretisieren
Beim Gerät folgen Fragen zum Verfahren und Werkstoff. Für Aluminium wird die dokumentierte Konfiguration erfasst; bei einem Brenner geht es um die Unterlagen zum vorhandenen Anschluss.
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Ausstattung oder Übung vergleichen
Das Ergebnis zeigt einen WIG-Geräte-, Brenner- oder Schulungsbereich. Die Gründe und offenen Angaben helfen, Konfiguration, Lieferumfang oder praktische Betreuung am späteren Angebot abzugleichen.
Was ist, wenn ich WIG zuerst praktisch lernen möchte?
Wählen Sie eine Schulung als nächsten Schritt. Die Auswahlhilfe berücksichtigt Erfahrung und Lernziel und zeigt einen praktischen WIG-Schulungsbereich. Betreuung und Übungsumfang sind danach gezielt zu vergleichen.
Kann ich für Aluminium einfach die WIG-Bezeichnung übernehmen?
Für übliche WIG-Arbeiten an Aluminium gehört eine passende AC-Ausführung ausdrücklich zum Abgleich. Der Finder erfasst diesen Punkt und hält unbekannte Daten offen. Konkrete Geräte- und Kurslinks folgen später.
Wie möchten Sie mit WIG starten?
Beginnen Sie mit Werkstoff und erstem Lernprojekt. Der WIG-Finder verbindet diese Angaben mit Stromart, Ausstattungsbedarf und den technischen Daten, die Sie vor einem Vergleich belegen sollten.
- Lernstand
- In Ihrer Auswahl berücksichtigt
- Stromart
- In Ihrer Auswahl berücksichtigt
- Gerätebestand
- In Ihrer Auswahl berücksichtigt
Ihr Ergebnis beschreibt den WIG-Funktionsbedarf und offene Ausstattungsfragen. Die passende Ausführung und eine praktische Einweisung bleiben gesondert zu klären.
Ein paar Antworten.
Eine klare Richtung.
Öffnen Sie die Auswahlhilfe und beantworten Sie die Fragen zu Ihrem Vorhaben. Daraus entsteht Ihr persönliches Auswahlprofil mit einem passenden nächsten Schritt.
Meine Auswahlhilfe starten Ohne Registrierung oder Kontaktdaten